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Admin Site Admin
Joined: 08 Apr 2005 Posts: 18 Location: Dresden
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Posted: Fri Mar 23, 2007 2:22 pm Post subject: Waldschlösschenbrücke JA oder NEIN? |
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Unsere Bitte an alle, denen ein Dresden ohne "Brückenmonster" aber mit "Erbeehren" am Herzen liegt - unterschreibt bitte online hier:
http://www.elbwiesen-erhalten.de/unterschriftenliste/index.php
Mit freundlichen Grüßen
das Kästner Kolleg Team
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Gedanken zum Brücken(rundum)schlag
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WELTERBE ERHALTEN: JETZT!
Liebe Dresdnerinnen und Dresdner!
Zum Elbhangfest 2005 verlieh die UNESCO dem Dresdner Elbtal den Welterbetitel. Auf Antrag des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden wurde damit das Dresdner Elbtal als Kultur- und Naturerbe für die gesamte Menschheit unter Schutz gestellt. Wegen des geplanten Brückenbaus setzte die UNESCO im Juli 2006 das Dresdner Elbtal auf die Rote Liste gefährdeter Welterbestätten.
Durch den Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes Bautzen auf sofortigen Bauvollzug sind das Welterbe in Gefahr und der Welterbetitel unmittelbar bedroht. Der Verlust des Welterbestatus würde nicht nur den Ruf Dresdens als deutsche Kulturstadt in Frage stellen, er würde Deutschland als Kulturnation und dem Verständnis von Weltkultur unermesslichen Schaden zufügen.
Die Vorgänge in Dresden rufen weit über Sachsens Grenzen hinaus Unverständnis und Entsetzen hervor. Viele Dresdner wollen keine Brücke um den Preis des Verlusts des Welterbetitels, auch wenn sie sich im Bürgerentscheid für diese Brücke entschieden hatten. Es ist unsere Pflicht als Mensch, Bürger und Künstler, in dieser Situation unsere Stimme zu erheben und Sie zu Ihrem Mittun aufzurufen.
Setzen Sie mit uns durch Ihre Teilnahme an der Demonstration ein weltweit vernehmbares Zeichen jenes kulturvollen Geistes, der über Jahrhunderte hinweg das Antlitz dieses einzigartigen Stadtlandschaftsraumes geprägt hat.
Fordern Sie mit uns von den politisch Verantwortlichen dieser Stadt und dieses Landes solche Schritte und Entscheidungen, die unserem Elbtal seine unvergleichliche Schönheit in Würdigung durch die Weltgemeinschaft bewahren.
WANN: Sonntag, 25. März 2007, 14.00 Uhr (Sommerzeit!)
WO: Elbeweg unterhalb des Waldschlößchenareals (Neustädter Seite)
Gegen 14.30 Uhr setzt sich der Demonstrationszug auf dem Elbeweg in Richtung Augustusbrücke in Bewegung und trifft gegen 16.00 Uhr am Lutherdenkmal vor der Frauenkirche ein, wo die Abschlusskundgebung mit prominenten Rednern stattfindet.
Der RUF AUS DRESDEN vom 13. Februar 1990 zum Wiederaufbau der Frauenkirche enthielt bereits den Gedanken der Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste. Mit unserem Bürgerzug rufen wir beide Orte, Waldschlößchenblick und Stadtsilhouette, in wiedererstandener und unversehrter Schönheit ins Bewusstsein.
Wie im Herbst 1989 die GRUPPE DER ZWANZIG rufen wir dazu auf, symbolisch 1 EURO für den Erhalt des Welterbes zu spenden. Das gespendete Geld kommt der Restaurierung des Lingnerschlosses zugute.
Empfänger: Förderverein Lingnerschloss e.V.
Kreditinstitut: BW Bank AG BLZ: 600 501 01 Konto-Nr.: 74 725 045 22 Kennwort: Welterbe erhalten
Die Unterzeichner:
Olaf Böhme / Künstler - Reinhard Decker / Sänger - Holk Freytag / Intendant Staatsschauspiel Dresden - Thomas Friedlaender / Musiker - Prof. Ludwig Güttler / Musiker - Angela Hampel / Malerin - Rolf Hoppe / Schauspieler - Roderich Kreile / Kreuzkantor - Dietrich Kunze / Intendant Theater Junge Generation - Dr. Peter Lenk / Vorstandsvorsitzender Förderverein Lingnerschloss e.V. - Prof. Dr. Heinrich Magirius / Kunsthistoriker - Thomas Rosenlöcher / Schriftsteller - Prof. Dr. Martin Roth / Generaldirektor Staatliche Kunstsammlungen Dresden - Günter Baby Sommer / Musiker - Elisabeth Wilke / Kammersängerin
An dieser Stelle können Sie mit Ihren Namen für den Erhalt des Welterbetitels eintreten:
http://www.welterbe-erhalten.de/unterschriftenliste/index.php
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Mail an den amtierender OB, Herrn Dr.. Lutz Vogel (oberbuergermeister@dresden.de; LVogel@dresden.de) mailen, er möge dafür Sorge tragen, dass der Stradtratsbeschluss vom September 06 umgesetzt und das Verfassungsgericht angerufen wird. Ein Kompromiss in Form einer welterbeverträglichen Brücke ist weiterhin möglich; die Bürgerinnen und
Bürger wünschen ihn! Dafür dürfen jetzt aber nicht die Bagger rollen.
Mail an die Herren Milbradt (georg.milbradt@slt.sachsen.de) und Buttolo (
albrecht.buttolo@smi.sachsen.de) mailen, sie für ihre sture, einseitige,
rückwärtsgewandte Haltung kritisieren und sie dazu anhalten, sich endlich
einer Kompromissfindung zu öffnen. Die Blamage, dass Dresden als erste
Welterbestätte weltweit seinen Titel wieder aberkannt bekommt, muss
verhindert werden! |
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Admin Site Admin
Joined: 08 Apr 2005 Posts: 18 Location: Dresden
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Posted: Mon Mar 26, 2007 11:52 am Post subject: [offener Brief] Sehr geehrter Herr Ministerpräsident |
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Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, lieber Herr Milbradt,
stellvertretend für unseren Verein, der sich beruflich, aber auch leidenschaftlich idealistisch mit der Werbung für Dresden befasst, stellvertretend aber auch für uns Dresdner, unsere vielen ausländischen Gäste, Gaststudenten und internationalen Partner bitte ich Sie hiermit eindringlich, in Sachen Waldschlößchenbrücke noch einzugreifen und damit Ihrer Verantwortung, ja Pflicht als vom Volke gewähltes Landesoberhaupt gerecht zu werden.
Der Bürgerentscheid, an dem Sie festhalten - und das wissen Sie ganz genau - war unter völlig anderen Ausgangsbedingungen zu Stande gekommenen, würde heute anders ausfallen und ist daher neu zu bewerten.
Bitte wirken Sie für das Wohl dieser Generation leidenschaftlicher Dresdnerinnen und Dresdner und vor allem auch für die folgenden Generationen, die in dieser Stadt leben wollen und müssen. Bitte agieren Sie staatsmännisch, das heißt einen Kompromiss suchend, anstatt polarisierend, arrogant und damit provinziell in Bezug auf den Volkssouverän. Wenden Sie den - heute noch nicht einmal annähern zu ermessenden - Schaden, den diese Stadt mit der Aberkennung der Erbetitels durch die UNESCO erleiden würde.
Stellen Sie sich die Schmach vor, bei jedem Spaziergang am einzigartigen Elbufer (z.B. auf ein Bierchen ins Walschlößchen?) gar mit Freunden oder Gästen, sich und allen anderen erklären zu müssen, dass SIE die (letztendliche) Verantwortung für diese sowohl architektonische wie verkehrsplanerische und auch politische Fehlleistung tragen, den der Bau dieser Brücke in dieser Form darstellte.
Lassen Sie Vernunft und nicht Eitelkeit, Einsicht und nicht egoistischen Lobbyismus, salomonisches Fingerspitzengefühl und nicht den Elefant im politischen Porzellanladen obsiegen!
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Uwe Kästner
Geschäftsführung
Kästner Kolleg e.V.
Sprachen & Kultur in Dresden
*************************************
Tannenstraße 2, 01099 Dresden
Tel.: +(0) 351 80 36 360 Fax: + 80 36 894
www.sprachmobil.de |
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